Zigeunerwagenfahrt durch die ungarische Puszta – Teil 2 – Die Vorbereitungen

Nun, da das Urlaubsziel einstimmig angenommen und bereits gebucht war, sahen wir alle mit mehr oder weniger überzeugtem Gefühl dem Urlaub entgegen. Wir begannen mit den ersten Vorbereitungen: Einmal alle zur Verfügung stehenden – nicht ungarischen – Informationen kreuz und quer zu lesen. Doch viel fanden wir nicht heraus:

„Innen bietet der Zigeunerwagen alles, was für ein rustikales Zigeunerleben benötigt wird“

Was hieß das nun?

Erst nach der Restzahlung erhielten wir nähere Informationen (so nach dem Motto – „Ätsch, jetzt hast du schon gezahlt und kannst eh nicht mehr zurück, jetzt erzählen wir dir die schonungslose Wahrheit“ 😉 ) und lasen folgendes heraus: Weiterlesen

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Der Motorikpark in Wien: Ideal für den Selbstbewusstsein- und Muskelaufbau

Der Motorikpark am Rande der Stadt im 22. Bezirk ist wirklich einen Besuch wert. Jedoch nur, wenn man genügend Selbstbewusstsein mitbringt und sich nicht zu blöd ist, sich vor den lieben Kleinen, die dort schwerelos umherzuturnen scheinen, zu blamieren ….

Einige gewiefte Eltern hatten sich eine Picknickdecke mitgebracht und von dort aus ihren Kindern zugesehen. Klug vorausgedacht. Denn im ganzen Areal gibt es keine Sitzbank. Also wird man mehr oder weniger zum Mitmachen genötigt.

Die Stationen sind sehr vielfältig und trotz des Andrangs an einigen Stationen kam der Spaß nicht zu kurz. Doch der Muskelkater und die Schwielen an den Händen zeigen sich ja erst danach. Kletterhandschuhe mitzubringen ist übrigens ein Tipp, den man lieber annehmen sollte.

Gemeinsam mit einer Freundin und ihrem Sohn besuchten wir also diesen Motorikpark und testeten gleich zu Anfang den „Kletterparcour“. Die Hindernisse hatten es teilweise in sich. Doch grazil wie eine Gazelle (oder wie heißt das graue Tier mit dem Rüssel?) schwang ich mich von Hindernis zu Hindernis und versuchte zu ignorieren, dass mich sogar kleine Kinder überholten. Weiterlesen

Durchschnittlicher Sonntagvormittag

Heute macht die Durchschnittsfamilie ihrem Namen wieder alle Ehre und verbringt einen ihrer durchschnittlichen Sonntagvormittage:

Durchschnittsvater liegt noch im Bett und schläft
Durchschnittssohn liegt im Bett und liest
Durchschnittstochter liegt im Bett und spielt am Tablett

und die Durchschnittsmutter?

Die sitzt gewaschen und angezogen im Wohnzimmer, häkelt und wartet, dass sich jemand zu ihr gesellt!

Mal sehen, ob dieser Durchschnittssonntag vielleicht doch noch etwas Spannendes mit sich bringt.

Aber wenn ich nicht bald meine Lieben aus dem Bett bekomme, muss ich wohl Mark Twain zustimmen, der sagte:

Ich glaube herausgefunden zu haben, wofür die Woche gut ist: Nämlich, um sich von den langweiligen Sonntagen zu erholen.

Ein Kindergeburtstag zum Schießen

Am Wochenende war es soweit! Die Durchschnittstochter feierte Ihren 10. Geburtstag. Und wie jedes Kind wünschte sie sich natürlich eine große Geburtstagsparty.

Nun gibt es da natürlich einige Möglichkeiten:

  • Man wählt aus der Vielzahl an teuren Kindergeburtstagsangeboten eine passende Location aus,
  • versucht den Partywunsch des Kindes durch Ablenkungsstrategien vergessen zu lassen oder
  • man feiert zu Hause.

Da schon allein die Aussicht auf Kinder, die durch unsere Wohnung stürmen, Panik in mir aufsteigen ließ und ich auch nicht verstehen will, warum man für so eine Party zunächst die ganze Wohnung penibel zusammenräumen und reinigen muss, damit die Kinder sie danach in kürzester Zeit in eine Bruchbude verwandeln, entschieden wir uns für eine „Alles nur nicht zu Hause“ Variante. Doch da gibt es natürlich auch viele Möglichkeiten ….

Da mir meine Tochter sehr ähnlich ist (liebe Tochter, dies ist nicht als Beleidigung gedacht!!!!), fielen bei der Auswahl der Geburtstagslocation  schon mal alle Angebote für „Mädchen“-Kindergeburtstage (wenn meine Tochter das ausspricht, klingt es wie eine Beleidigung ;-)), also Pferde-, „Hello Kitty“- oder Prinzessinnen-Geburtstage, automatisch weg.

„Mama, ich will so wie du nie eine Dame werden – da hat man mehr Spaß im Leben!“ – Ihr Ausspruch sagt ja wohl alles aus und ich muss sagen: Für diese Erkenntnis bin ich sehr stolz auf sie und kann es nur bestätigen!

Und schnell war ihre Wunschlocation gefunden: Sie wollte mit ihren Freunden Lasertag spielen. Also buchten wir im Lazerfun in Klosterneuburg einen Geburtstagsraum und luden 4 Jungs und 4 Mädels (war Wahl der Tochter und nicht so ein Gleichberechtigungsding!) dazu ein.

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