Zigeunerwagenfahrt durch die ungarische Puszta – Teil 1

Ja, ich gebe es zu und entschuldige mich auch hiermit gleich: Der letzte Beitrag ist nun doch schon etwas länger her, aber wenn man so herrlich entspannt aus dem Urlaub kommt, ist das doch verständ- und verzeihlich, oder?

In diesem und den nächsten Posts möchte ich einige Eindrücke von unserem letzten Urlaub vermitteln.

Eine Zigeunerwagenfahrt – keine Ahnung, ob dieses Wort noch politisch korrekt ist, doch wenn diese selbst der ungarische Anbieter offiziell als solche bezeichnet, wird es schon passen – durch die ungarische Puszta ist sicherlich nicht auf den ersten hundert Rängen der Urlaubswunschliste meines Mannes und der Kinder gestanden. Doch da hatten sie – wie wohl so oft 😉 – die Rechnung ohne mich gemacht.

Abwechslung muss her, dachte ich mir, wobei ich mir am Beginn der Urlaubsplanung noch überhaupt nicht sicher war, in welche Richtung diese abwechslungsreiche Art von Urlaub gehen sollte. Angebote gab es überraschenderweise zahlreiche, doch für einige waren die Kinder noch zu klein (alters- und nicht größenmäßig!) und andere fielen aufgrund von fehlender Kondition und/oder Ausbildung (kein Tauchschein, keine Klettererfahrung und zu starker Überlebenswille meinerseits 😉 ) schon automatisch aus der Planung.

Letztendlich entschied ich mich für eine einwöchige Zigeunerwagenfahrt durch die ungarische Puszta und konnte überraschender Weise auch die uneingeschränkte Zustimmung meiner Familie erlangen, die von „Na gut, wenn es unbedingt sein muss!“ über „Muss ich da wirklich auch mit?“ bis zu „Aber du bist schuld, wenn es schrecklich wird!“ reichte.

Je näher der Termin kam, umso unsicherer wurde auch ich, was ich jedoch meiner Familie verschwieg. Doch einige Fragen wurden immer dringlicher:

  • Wo würde man sich eigentlich waschen,
  • wo auf die Toilette gehen,
  • wo könnte ich meine beiden riesigen Männer in diesem kleinen Wagen unterbringen, ohne selbst auf dem Dach liegen zu müssen
  • und wie bitte sollte ich ohne jegliche Erfahrung ein Pferd für eine Woche am Leben erhalten?

Hier schon mal ein erster Eindruck wie solche Zigeunerwagen aussehen, in denen wir eine Woche fahrend, schlafend, lebend und essend durch die Puszta unterwegs waren:

20150808_142801Auf diesem Bild hat sich der uns letztendlich zugewiesene Wagen übrigens sehr gut hinter dem gelben Wagen versteckt. Hatte wohl schon Angst vor uns 😉 !

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