Der Motorikpark in Wien: Ideal für den Selbstbewusstsein- und Muskelaufbau

Der Motorikpark am Rande der Stadt im 22. Bezirk ist wirklich einen Besuch wert. Jedoch nur, wenn man genügend Selbstbewusstsein mitbringt und sich nicht zu blöd ist, sich vor den lieben Kleinen, die dort schwerelos umherzuturnen scheinen, zu blamieren ….

Einige gewiefte Eltern hatten sich eine Picknickdecke mitgebracht und von dort aus ihren Kindern zugesehen. Klug vorausgedacht. Denn im ganzen Areal gibt es keine Sitzbank. Also wird man mehr oder weniger zum Mitmachen genötigt.

Die Stationen sind sehr vielfältig und trotz des Andrangs an einigen Stationen kam der Spaß nicht zu kurz. Doch der Muskelkater und die Schwielen an den Händen zeigen sich ja erst danach. Kletterhandschuhe mitzubringen ist übrigens ein Tipp, den man lieber annehmen sollte.

Gemeinsam mit einer Freundin und ihrem Sohn besuchten wir also diesen Motorikpark und testeten gleich zu Anfang den „Kletterparcour“. Die Hindernisse hatten es teilweise in sich. Doch grazil wie eine Gazelle (oder wie heißt das graue Tier mit dem Rüssel?) schwang ich mich von Hindernis zu Hindernis und versuchte zu ignorieren, dass mich sogar kleine Kinder überholten.

Da ich mir am Vortag bei einer längeren Wanderung eine Verletzung am Knie zugezogen hatte, konnte ich diese wenigstens als Ausrede verwenden, um bei den richtig anstrengenden Stationen (wie am Wasserskizylinder) zu pausieren, während meine Freundin überall mitmachen musste. Aber ich half ihr natürlich mental, indem ich sie lauthals anfeuerte ;-).

Peinlich wurde es für mich, als ich im Kraftpavillon meine Stärke in den Armen an einer Leiter beweisen wollte und versuchte, diese hochzustemmen. Als ich mir nach einigen vergeblichen Versuchen sicher war, dass das Gerät kaputt war und man es einfach nicht bewegen konnte, kam die Durchschnittstochter vorbei und hob mit einer schnellen Bewegung das Gerät in die Höhe. Das war wohl nicht gerade der heroischte Moment meinerseits, als ich behauptete, dass ich es ja nur zum Spaß nicht geschafft hätte …

Für Familie, die wie wir nicht ideal ausgerüstet den Motorikpark besuchen, gibt es übrigens im Areal zwei Trinkbrunnen und im nahegelegenen Imbiss kann man sich mit Eis und Getränken ebenfalls stärken.

Und auch wenn auf der Homepage der Hinweis zu lesen ist, dass es beim Motorikpark keinen Parkplatz gibt: Auch für Leute, die die Öffis im Sommer meiden, ist der Park gut erreichbar. Denn direkt vor dem Eingang ist ein großer Parkplatz angelegt worden. Vielleicht wird ja dieser Umstand aus Umweltgründen auf der Homepage verheimlicht. (Also ich hab jetzt mal nichts darüber geschrieben – sonst bekomme ich das nächste Mal keinen Parkplatz ;-))

Mit dem untenstehenden Link kommt man übrigens zu einem Beitrag über den Motorikpark, in dem auch die einzelnen Stationen aufgezählt sind und auch einige Bilder zu sehen sind:

http://www.meinefamilie.at/tipp-der-woche-motorikpark-wien/

 

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