Verwickelte Verhältnisse entwirren

Schön ist es, wenn alles rund läuft. Alles geht seinen geplanten Gang und es führt ein roter Faden durch das Leben direkt zum Ziel. Doch wie heißt es so schön:

Willst du Gott zum Lachen bringen, mache einen Plan.

Das Leben ist nicht geradlinig und der rote Faden hält immer wieder Windungen und Knoten für uns bereit, die es zu meistern gilt. Aber nicht nur das Leben ist zeitweise ziemlich verwirrend und verwickelt.

Wie schon aus meinem Blog bekannt ist, hänge ich ja am Faden – meist am 3-4 fädrigen. Bisher kam dieser Faden immer von einem schön aufgewickelten Knäuel; doch mit dem lange geliebäugelt und jetzt endlich gekauften Garn kamen auch neue, ungeahnte Probleme.

Denn diesmal kaufte ich mein Garn nicht wie üblich in einem Knäuel, sondern in Strängen, die leider auch noch in sich verdreht waren. Den Anfang zu finden und einfach loszuhäkeln war leider nicht möglich. Mein erster Versuch einer Entwirrung scheiterte kläglich und schon war das Knäuel perfekt – perfekt verknotet und verwickelt:Knäuel

Das Bild zeigt bereits unseren Erfolg nach einem Tag des Entwirrens, Verzweifelns und Fluchens. Nun sind mein Mann und ich schon seit 3 Tagen am Entwirren des Garns (ok, größtenteils mein Mann, denn mit meiner Geduld ist es nicht soweit her …).

Das Ende ist jetzt – eben dank der tollen Hilfe meines Mannes, der täglich beim Fernsehen vor sich hin entwirrt – schon abzusehen:

verwirrtEinmal haben wir das Garn bereits abschneiden müssen, aber den Rest bekommen wir sicherlich noch hin.

Da ich ja nicht zu den geduldigsten Menschen gehöre (Als Gott die Geduld verteilte, war ich gerade auf der Suche nach meiner Axt ;-)), habe ich inzwischen schon mit dem zweiten „Strang-Knäuel“ zu häkeln begonnen und nun eine Möglichkeit gefunden, es ohne größere Probleme zu verwenden: Vorsichtig ziehe ich rund 30 Fädenstränge vom ganzen Knäuel und gebe sie über eine Cola-Flasche. Den noch nicht verwendeten Rest sichere ich mit einem Gummi-Band. Etwas mühsam, aber einfacher, als das ewige Knoten suchen und entwirren …

LösungUnd wieder zeigt sich: Cola ist für alles die richtige Lösung! 😉

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg (Lao-tse)

Aber: Wer kein Ziel hat, ist sowieso immer auf dem falschen Weg

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2 Gedanken zu “Verwickelte Verhältnisse entwirren

  1. Hm, heißt es nicht auch: Der Weg ist das Ziel? Was nutzt einem das schönste Ziel vor Augen, wenn man dann doch immer wieder auf Stolpersteine trifft, die einem das Leben gerne mal vor die Füße wirft. Denn 1. kommt es anders und 2. als man denkt. 😉
    Was wird es denn aus dem entwirrten Garn?

    Liken

    1. Ja, der Weg ist das Ziel, nur darf man das Ziel nicht aus den Augen verlieren, damit der Weg auch weiterhin interessant bleibt und man nicht gelangweilt stehen bleibt. Obwohl ja manchmal gerade die Kreuzungen, Schluchten und Mauern auf dem Weg neue Ziele aufzeigen, die man vorher noch gar nicht im Blick hatte. Aber mit der richtige Sprungtechnik – mehr oder weniger elegant – gelangt man auch über die Stolpersteine des Lebens und bleibt weiterhin auf dem Weg. 😉

      Übrigens: Mit Stolz kann ich verkünden: Das Garn ist in einer Nacht- und Nebelaktion nun endlich entwirrt und hat sich zu einem Pulli gemausert. Bilder stelle ich heute oder morgen noch in den Blog.

      Lg

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