Die Birkenbihl-Lernmethoden – die etwas andere Art zu lernen!

Erst kürzlich stolperte ich über ein Youtube-Video einer witzigen Dame, von der ich zuvor noch nichts gehört hatte, die mich jedoch mit diesem Video zu interessieren und faszinieren begann: Vera F. Birkenbihl, eine Motivationstrainerin, die Psychologie und Journalismus studierte und leider bereits 2011 verstarb.

Sie befasste sich vor allem mit gehirn-gerechtem Lernen und kreidete die falschen Lehrmethoden in Schulen, Unis uvm. an:

Die Vermittler (egal ob Lehrer, Eltern, Chefs, Kundenberater, Dozenten …) sollen mehr Verantwortung für ihre zu vermittelnden Inhalte übernehmen, anstatt die Empfänger als dumm oder demotiviert darzustellen!

Dies ist ihr Video über die Wissenschaft vom Gelächter, der sogenannten Gelotologie, das mich auf sie aufmerksam machte:

Während des Videos habe ich mich teilweise vor Lachen zerkugelt und auch wenn es über 2 Stunden dauert – es ist die Zeit bis zum Schluss wert. In diesem und den weiteren Videos, die ich mir von ihr danach ansah (und die ebenfalls empfehlenswert sind), waren viele tolle Ansätze und Ideen zum Nachdenken dabei. Dabei behandelt sie so komplexe Themengebiete wie Quanten-Physik und Esoterik. Doch sie bereitet die Inhalte in einer Form auf, durch welche man sich auch diesen vermeintlich trockenen Themen gerne widmet.

Sie selbst betont in den Videos immer wieder, dass sie in jedem Seminar viele Ansätze wie in einem Supermarkt anbietet: Doch jeder solle sich nur das mitnehmen, was ihm gefällt und womit er etwas anfangen kann – alles andere kann man ruhig im Regal liegen lassen.

Ich hab danach noch ein wenig gegoogelt und herausgefunden, dass sie auch eine eigene Sprachenlernmethode auf Basis der Hirnforschung entwickelt hat. Dabei geht es darum, nicht stur Vokabel zu pauken, sondern den Text zunächst gehirn-gerecht aufzubereiten – sie nennt es decodieren. Dabei wird Wort für Wort übersetzt und danach aktiv und später passiv zugehört.

Die Lern-CDs scheinen sehr interessant zu sein und ich habe auch viel Positives darüber gelesen, allerdings sind sie auch ziemlich teuer – mal sehen, ob sie es mir wert sind. Man kann sich jedoch kostenlos die ersten beiden Lektionen der unterschiedlichen CDs – die von herkömmlichen Sprachen wie Englisch, Spanisch oder Italienisch über Latein bis zu Mandarin reichen – auf der Seite http://www.birkenbihl-sprachen.com/apps/le/demo testweise downloaden.

Ihre Meinung zum Thema lernen ist, dass wir entdecken müssen, wozu wir wirklich fähig sind und dass unsere Probleme mit dem Lernen zu 95% am System und nicht an unseren fehlenden Talenten liegen. Laut Birkenbihl kann jeder durch gehirn-gerechtes Lernen mit Erfolg und Spaß lernen.

Pauken ist also kontra-produktiv! (Vor allem dieser Ansatz wird meinen Kids gefallen …)

Da ich mich noch näher mit ihren Ideen befassen möchte, habe ich mir in der Bibliothek zwei Bücher von ihr vorbestellt und werde mich einmal in die Materie einlesen.

Den ersten bestellten Titel „Stroh im Kopf?“ gibt es in der Bibliothek in der 41. Auflage – das Buch scheint also sehr erfolgreich zu sein. Der Untertitel hat mich ebenfalls neugierig gemacht: „Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer“. Kann ja nicht schaden, wenn man lernt, seine eigenen Einzelteile auch zu benutzen, oder? ;-).

Mal sehen, ob ich es auch wirklich schaffe, zu einer aktiveren Benutzerin meines Gehirns zu werden. Ich bin ja noch immer verwundert, wie es diese Dame all die Jahre vollbracht hatte, mir vollkommen verborgen zu bleiben. (Bin ich da die Einzige?)

Weitere Bücher von Vera F. Birkenbihl haben übrigens teilweise provokante Titel wie: „Stichwort Schule: Trotz Schule lernen“, „Legasthenie als Talentsignal“, „Jungen und Mädchen: wie sie lernen: Welche Unterschiede im Lernstil Sie kennen müssen“ oder „Irren ist menschlich – managen auch“.

Mal sehen, wie sehr mich die ausgeliehenen Bücher fesseln und ob ich danach noch weiterlesen will. Vielleicht ist es ja wirklich DIE Methode, mit der ich auch die Kinder vom Spaß am Lernen überzeugen kann.

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