Dinner in the Dark – eine kulinarische Überraschung

Gestern ließ ich mich kulinarisch überraschen!

Nachdem ich bereits zu Weihnachten einen Gutschein für ein „Dinner in the Dark“ im Schottenstift geschenkt bekommen hatte und vor zwei Wochen telefonisch einen Tisch für 2 reserviert hatte, war es gestern endlich soweit.

Ich möchte euch natürlich die exklusiven Eindrücke dieses besonderen Abends nicht vorenthalten:

Dinner im DunkelnDas war natürlich nur der visuelle Eindruck beim Essen. 😉

Aber alles von Anfang an:

Gleich nach der Ankunft bekamen wir einen Garderobenschlüssel und mussten in einem Kästchen alle unsere Sachen unterbringen, die möglicherweise leuchten oder aus unseren Hosentaschen fallen könnten. Auch Geld und Handys konnte man darin einsperren, da im Keller sowieso kein Empfang ist und man bereits beim Eingang gezahlt hatte. Dann gingen wir die Treppen hinab zur „Hellbar“, in der wir einen Aperitif erhielten und mit den anderen Teilnehmern warteten.

In 6-8 Personengruppen wurden wir im Abstand von rund 10 Minuten aufgerufen. Jeder Teilnehmer erhielt einen Blindenstock und eine kurze Einführung.

Dialog im DunkelnDie Gruppe, die mit uns gegangen wäre, war jedoch nicht anwesend, daher hatten mein Mann und ich eine exklusive Führung und auch einen eigenen Tisch.

Doch zunächst ging es auf einem verkürzten Weg durch die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Noch eher langsam tastend überquerten wir eine Brücke sowie eine Straße und ertasteten diverse Gegenstände.

Interessanterweise ließ ich während der ganzen Führung und auch später beim Essen durchgehend die Augen geöffnet, obwohl es wirklich absolut nichts zu sehen gab. Und man sollte nicht glauben, wie schnell man sich an die Situation gewöhnt und schon nach wenigen Minuten viel sicherer unterwegs ist.

Wir hörten schon früh, dass wir in die Nähe des Lokals gekommen waren, da das Lachen und die Geräusche der vorhergehenden Gruppen immer lauter wurden. Unsere nette Führerin begleitete uns an unseren 6-Personen-Tisch, den wir für diesen Abend für uns alleine hatten.

Jede(r) Führer(in) war für 2 Tische zuständig und brachte auch die jeweiligen Gänge. Ein Kellner fuhr mit einem Getränkewagen zwischen den Tischen umher und man konnte bei ihm die Getränke (alkoholfreie, Wein oder Bier) bestellen oder die Gläser nachfüllen lassen.

Das Dinner im Dunkeln inkludiert neben einem viergängigen Menü drei Tischgetränke. Ich bestellte mir zunächst ein Cola mit Glas – ich Adrenalinjunkie ;-)) und konnte es – dank Überprüfung der Schaumhöhe mit dem Finger – ohne auch nur einmal auszupatzen, einschenken.

Und schon wurde der erste Gang serviert. Wir erhielten einen Teller, auf dem zwei Trinktassen mit unterschiedlichen Suppen standen. Während die Cremesuppe genau meinen Geschmack traf, war die zweite Suppe überhaupt nicht meins. Wie ich später erfuhr, war es eine Fenchelsuppe …

Der Hauptgang bestand aus einem Curryhühnchen, Reis, Saft und Gemüse. Hier fand ich es etwas schwierig herauszufinden, ob ich noch etwas auf dem Teller hatte, ohne die Reste gleich vom Teller zu schieben. Auch das Schneiden des Fleisches bereitete mir Anfangs Schwierigkeiten und so spießte ich die ersten Fleischstücke kurzerhand einfach auf und biss ab.

Die Nachspeise bestand wieder aus zwei Teilen: einem Schokoladenmousse mit Himbeeren und einer Creme brulee. Obwohl ich dann schon wirklich satt war, gab es als Abschluss noch einen gemischten Käseteller mit Walnüssen, Weintrauben, einer Apfelscheibe und Brot.

Alles in allem war das Essen richtig lecker. Nachdem wir fertig gegessen hatten, marschierten wir mit der Hand auf der Schulter des Vordermannes aus dem Lokal ins Helle. Dort sahen wir dann auf einem Tisch, was uns Gutes aufgewartet worden war:

MenüDas Gericht links außen war übrigens die Hauptspeise für Vegetarier.

Hier das Menü:

SpeisefolgeInsgesamt hatte der Abend drei Stunden gedauert und ich kann diese Erfahrung jedem empfehlen (sowohl Dinner in the Dark als auch die ganze Dialog im Dunkeln-Ausstellung).

http://www.imdunkeln.at/index.php/dt/home/dialog-im-dunkeln/dinner-im-dunkeln

Hier Beiträge über die Ausstellung:

http://www.mamilade.at/wien/wien-1/ausflugstipps/schlechtwetter/dialog-im-dunkeln-im-schottenstift

http://www.meinefamilie.at/dialog-im-dunkeln/

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